<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Maria-Isabel Koch, Autor bei Pflegerechtsberater Berlin</title>
	<atom:link href="https://www.pflegerechtsberater.de/author/maria-isabel-koch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.pflegerechtsberater.de/author/maria-isabel-koch/</link>
	<description>Informationen und Beratung zum Pflegerecht von Spezialisten für Pflegerecht</description>
	<lastBuildDate>Fri, 19 Apr 2024 10:49:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>
	<item>
		<title>Sozialgericht Berlin verurteilt Sozialhilfeträger zur ergänzenden Kostenübernahme bei Intensivpflege</title>
		<link>https://www.pflegerechtsberater.de/2024/04/19/sozialgericht-berlin-verurteilt-sozialhilfetraeger-zur-ergaenzenden-kostenuebernahme-bei-intensivpflege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria-Isabel Koch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2024 10:49:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pflegerechtsberater.de/?p=504</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.pflegerechtsberater.de/2024/04/19/sozialgericht-berlin-verurteilt-sozialhilfetraeger-zur-ergaenzenden-kostenuebernahme-bei-intensivpflege/">Sozialgericht Berlin verurteilt Sozialhilfeträger zur ergänzenden Kostenübernahme bei Intensivpflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pflegerechtsberater.de">Pflegerechtsberater Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-lv6jsomf-f9bf6ca2630685138da92f79b19b1a40">
#top .av-special-heading.av-lv6jsomf-f9bf6ca2630685138da92f79b19b1a40{
padding-bottom:10px;
}
body .av-special-heading.av-lv6jsomf-f9bf6ca2630685138da92f79b19b1a40 .av-special-heading-tag .heading-char{
font-size:25px;
}
.av-special-heading.av-lv6jsomf-f9bf6ca2630685138da92f79b19b1a40 .av-subheading{
font-size:15px;
}
</style>
<div  class='av-special-heading av-lv6jsomf-f9bf6ca2630685138da92f79b19b1a40 av-special-heading-h1 blockquote modern-quote  avia-builder-el-0  el_before_av_one_full  avia-builder-el-first '><h1 class='av-special-heading-tag '  itemprop="headline"  >Sozialgericht Berlin verurteilt Sozialhilfeträger zur ergänzenden Kostenübernahme bei Intensivpflege</h1><div class="special-heading-border"><div class="special-heading-inner-border"></div></div></div>
<div  class='flex_column av-av_one_full-d846867a37b468541bc8830743d44203 av_one_full  avia-builder-el-1  el_after_av_heading  avia-builder-el-last  first flex_column_div  '     ><section  class='av_textblock_section av-lv6jsw95-f6b431b38dc9113d5265ba066221db93 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Das Sozialgericht Berlin hat mit Urteil vom 18.03.2024 (Az. S 90 SO 1678/20) den Sozialhilfeträger zur Kostenübernahme für Hilfe zur Pflege, ergänzend zu Leistungen der Krankenkasse bei außerklinischer Intensivpflege verurteilt.</p>
<p>Der Kläger lebt in einer Wohngemeinschaft für Intensivpflegebedürftige. Er erhält von seiner Krankenkasse Leistungen der außerklinischen Intensivpflege und von der Pflegekasse Sachleistungen nach Pflegegrad 5. Die ergänzende Hilfe zur Pflege in Form des in Berlin vereinbarten LK 19 (pauschale WG-Vergütung für Pflegebedürftige der Pflegegrade 4 und 5) lehnte der Sozialhilfeträger ab und bewilligte stattdessen körperbezogene Leistungskomplexe zu 50 %.</p>
<p>Für die Nichtbewilligung des LK 19 und Reduzierung der körperbezogenen Leistungskomplexe bestehe keine Rechtsgrundlage, entscheid das Sozialgericht. Die Vergütung der anderen Kostenträger (Krankenkasse und Pflegekasse) decken den Pflegebedarf nicht vollständig ab, sodass Leistungen nach LK 19 zu gewähren sind. Ob die Kostenabgrenzungsrichtlinie auf Pflegeleistungen in Wohngemeinschaften anwendbar ist, könne dahinstehen, da sich diese nur auf den von der Krankenkasse zu übernehmenden Zeitanteil beziehe. Da der LK 19 bereits nach Zeitaufwand berechnet wird und insofern lediglich der von der Krankenversicherung nicht übernommene Zeitanteil abzudecken ist, sei die Abgrenzung bereits in die Berechnung der Kosten eingeflossen und könne nicht auf die Kürzung des LK 19 ausgedehnt werden.</p>
<p>Berlin, den 19.04.2024</p>
<p>Dr. Johannes Groß</p>
<p>Rechtsanwalt</p>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pflegerechtsberater.de/2024/04/19/sozialgericht-berlin-verurteilt-sozialhilfetraeger-zur-ergaenzenden-kostenuebernahme-bei-intensivpflege/">Sozialgericht Berlin verurteilt Sozialhilfeträger zur ergänzenden Kostenübernahme bei Intensivpflege</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pflegerechtsberater.de">Pflegerechtsberater Berlin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einsatz von beim Pflegedienst angestellten Angehörigen von Patienten ist in der Regel rechtmäßig</title>
		<link>https://www.pflegerechtsberater.de/2024/04/19/498/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria-Isabel Koch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2024 10:34:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pflegerechtsberater.de/?p=498</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.pflegerechtsberater.de/2024/04/19/498/">Einsatz von beim Pflegedienst angestellten Angehörigen von Patienten ist in der Regel rechtmäßig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pflegerechtsberater.de">Pflegerechtsberater Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-lv6j9c04-92b6be4bd5637607dddd0885bad24a2a">
#top .av-special-heading.av-lv6j9c04-92b6be4bd5637607dddd0885bad24a2a{
padding-bottom:10px;
}
body .av-special-heading.av-lv6j9c04-92b6be4bd5637607dddd0885bad24a2a .av-special-heading-tag .heading-char{
font-size:25px;
}
.av-special-heading.av-lv6j9c04-92b6be4bd5637607dddd0885bad24a2a .av-subheading{
font-size:15px;
}
</style>
<div  class='av-special-heading av-lv6j9c04-92b6be4bd5637607dddd0885bad24a2a av-special-heading-h1 blockquote modern-quote  avia-builder-el-0  el_before_av_one_full  avia-builder-el-first '><h1 class='av-special-heading-tag '  itemprop="headline"  >Einsatz von beim Pflegedienst angestellten Angehörigen von Pa-tienten ist in der Regel rechtmäßig </h1><div class="special-heading-border"><div class="special-heading-inner-border"></div></div></div>
<div  class='flex_column av-b5yai-b1b3dd44bd1bdea7740658303e1f199e av_one_full  avia-builder-el-1  el_after_av_heading  avia-builder-el-last  first flex_column_div  '     ><section  class='av_textblock_section av-lv6j9og4-262d8fb257d0844a491e6f5792bda9d9 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Der Einsatz von beim Pflegedienst angestellten Angehörigen von Patienten ist in der Regel rechtmäßig. Dies entschied das Kammergericht mit Urteil vom 04.03.2024 (Az.: 20 U 23/23, rechtskräftig).</p>
<p>Das Kammergericht hat damit die Klage eines Sozialhilfeträgers zurückgewiesen, der gegenüber einem Pflegedienst Rückforderungen in Höhe von ca. 50.000 € geltend gemacht hatte. Zur Begründung hatte der Sozialhilfeträger angegeben, die Leistungen seien überwiegend durch die Tochter der Hilfeempfängerin erbracht worden. Dies sei unzulässig. Die beim Pflegedienst angestellte Tochter der Patientin hätte diese im Rahmen ihrer familiären Verbundenheit unentgeltlich versorgen müssen. Eine Leistungserbringung im Rahmen der Sachleistung über einen Pflegedienst sei unzulässig. Die Zwischenschaltung eines Pflegedienstes sei ein Umgehungsgeschäft mit der Folge der Unwirksamkeit des Anstellungsvertrags der Angehörigen. Der Bewilligungsbescheid gegenüber der Hilfeempfängerin stehe dem nicht entgegen.</p>
<p>Dieser Auffassung widersprach das Kammergericht. Die Leistungserbringung und die Bezahlung der Leistung erfolgten aufgrund des Bewilligungsbescheides. Ein Umgehungsgeschäft liegt nicht vor. Wenn die Pflege durch eine im Anstellungsverhältnis mit dem Pflegedienst stehende Angehörige erbracht wird, steht dies der Vergütung dieser Leistung durch den Sozialhilfeträger grundsätzlich nicht entgegen. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass die verwandten Mitarbeiter des Pflegedienstes einen eigenen Hausstand haben und im Rahmen ihrer Tätigkeit beim Pflegedienst nicht ausschließlich zur Pflege der Angehörigen angestellt wurden.</p>
<p>Berlin, den 19.04.2024</p>
<p>Dr. Johannes Groß</p>
<p>Rechtsanwalt</p>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pflegerechtsberater.de/2024/04/19/498/">Einsatz von beim Pflegedienst angestellten Angehörigen von Patienten ist in der Regel rechtmäßig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pflegerechtsberater.de">Pflegerechtsberater Berlin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kammergericht verurteilt Sozialhilfeträger zur Zahlung von Pflegevergütung</title>
		<link>https://www.pflegerechtsberater.de/2024/04/19/verwaltungsgericht-weist-einordnung-zweier-wohngemeinschaften-als-stationaere-einrichtung-zurueck-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria-Isabel Koch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2024 09:22:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pflegerechtsberater.de/?p=494</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.pflegerechtsberater.de/2024/04/19/verwaltungsgericht-weist-einordnung-zweier-wohngemeinschaften-als-stationaere-einrichtung-zurueck-2/">Kammergericht verurteilt Sozialhilfeträger zur Zahlung von Pflegevergütung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pflegerechtsberater.de">Pflegerechtsberater Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-lv6gnefj-581e95b4ef433a8313a1b7c1542245f1">
#top .av-special-heading.av-lv6gnefj-581e95b4ef433a8313a1b7c1542245f1{
padding-bottom:10px;
}
body .av-special-heading.av-lv6gnefj-581e95b4ef433a8313a1b7c1542245f1 .av-special-heading-tag .heading-char{
font-size:25px;
}
.av-special-heading.av-lv6gnefj-581e95b4ef433a8313a1b7c1542245f1 .av-subheading{
font-size:15px;
}
</style>
<div  class='av-special-heading av-lv6gnefj-581e95b4ef433a8313a1b7c1542245f1 av-special-heading-h1 blockquote modern-quote  avia-builder-el-0  el_before_av_textblock  avia-builder-el-first '><h1 class='av-special-heading-tag '  itemprop="headline"  >Kammergericht verurteilt Sozialhilfeträger zur Zahlung von Pflegevergütung</h1><div class="special-heading-border"><div class="special-heading-inner-border"></div></div></div>
<section  class='av_textblock_section av-lv6gn488-a0f8e6911bf5daf083b3866865899592 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Der Sozialhilfeträger forderte von einem Pflegedienst die Vergütung für bewilligte Leistungen der Hilfe zur Pflege zurück, weil er annahm, die Leistungen seien tatsächlich nicht erbracht worden. Diese Annahme stützte er auf eine Aussage der Hilfeempfängerin etwa zwei Jahre nach der Leistungserbringung, die sich an die konkrete Leistungserbringung nicht mehr erinnern konnte. Daher hob er den Bewilligungsbescheid gegenüber der Leistungsempfängerin rückwirkend auf und erklärte gegenüber dem Pflegedienst die Aufrechnung mit laufenden Vergütungsforderungen.</p>
<p>Das Kammergericht verurteilte den Sozialhilfeträger mit Urteil vom 28.11. 2023 (Az.: 20 U 36/23, rechtskräftig) zur Zahlung der Pflegevergütung. Die Aufrechnung sei rechtswidrig, da eine Rückforderung nicht bestanden habe. Der Sozialhilfeträger sei darlegungs- und beweispflichtig dafür, dass der Pflegedienst die Leistungen tatsächlich nicht erbracht hat. Wenn der Pflegedienst Leistungsnachweise vorlegt, die die Erbringung der Leistung bestätigen, so muss der Sozialhilfeträger dem substantiiert entgegentreten und seinerseits die Nichterbringung der Leistung beweisen. Allein eine protokollierte Aussage der Hilfeempfängerin, sie könne sich an die konkrete Leistungserbringung nicht mehr erinnern, genügt hierfür nicht. Die Aufhebung des Bewilligungsbescheides gegenüber der Leistungsempfängerin bietet ebenfalls keine Rechtsgrundlage für die Rückforderung. Der Rechtsgrund für die Bezahlung der Leistungen sei dadurch nicht entfallen. Der Pflegedienst habe nicht damit rechnen müssen, dass der Sozialhilfeträger die Bewilligungsbescheide nachträglich aufhebt. Er hat die Leistungen im Vertrauen auf den Bestand der Bewilligung auch im Interesse des Sozialhilfeträgers erbracht. Würde man anders entscheiden, wären Pflegedienste, die ihre Leistung ordnungsgemäß erbracht haben, gegen ein Vorgehen des Sozialhilfeträgers, der keinen Rücknahmebescheid gegenüber dem Pflegedienst erlässt und sich im rückwirkenden Rücknahmebescheid gegenüber dem Hilfeempfänger auf haltlose Vorwürfe gegenüber dem Pflegedienst stützt, rechtlos gestellt.</p>
<p>Berlin, 19.04.2024</p>
<p>Dr. Johannes Groß</p>
<p>Rechtsanwalt</p>
</div></section>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pflegerechtsberater.de/2024/04/19/verwaltungsgericht-weist-einordnung-zweier-wohngemeinschaften-als-stationaere-einrichtung-zurueck-2/">Kammergericht verurteilt Sozialhilfeträger zur Zahlung von Pflegevergütung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pflegerechtsberater.de">Pflegerechtsberater Berlin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verwaltungsgericht weist Einordnung zweier Wohngemeinschaften als stationäre Einrichtung zurück</title>
		<link>https://www.pflegerechtsberater.de/2024/04/19/verwaltungsgericht-weist-einordnung-zweier-wohngemeinschaften-als-stationaere-einrichtung-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria-Isabel Koch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2024 08:11:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pflegerechtsberater.de/?p=475</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.pflegerechtsberater.de/2024/04/19/verwaltungsgericht-weist-einordnung-zweier-wohngemeinschaften-als-stationaere-einrichtung-zurueck/">Verwaltungsgericht weist Einordnung zweier Wohngemeinschaften als stationäre Einrichtung zurück</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pflegerechtsberater.de">Pflegerechtsberater Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-lv6gm8iy-59ef84dcbbb60599f70f341eaeeccafc">
#top .av-special-heading.av-lv6gm8iy-59ef84dcbbb60599f70f341eaeeccafc{
padding-bottom:10px;
}
body .av-special-heading.av-lv6gm8iy-59ef84dcbbb60599f70f341eaeeccafc .av-special-heading-tag .heading-char{
font-size:25px;
}
.av-special-heading.av-lv6gm8iy-59ef84dcbbb60599f70f341eaeeccafc .av-subheading{
font-size:15px;
}
</style>
<div  class='av-special-heading av-lv6gm8iy-59ef84dcbbb60599f70f341eaeeccafc av-special-heading-h1 blockquote modern-quote  avia-builder-el-0  el_before_av_one_full  avia-builder-el-first '><h1 class='av-special-heading-tag '  itemprop="headline"  >Verwaltungsgericht weist Einordnung zweier Wohngemeinschaften als stationäre Einrichtung zurück</h1><div class="special-heading-border"><div class="special-heading-inner-border"></div></div></div>
<div  class='flex_column av-6t1cr-65a07acc9e0f8918cfa207d434485439 av_one_full  avia-builder-el-1  el_after_av_heading  avia-builder-el-last  first flex_column_div  '     ><section  class='av_textblock_section av-lv6e6dy2-44c8978a69c32a6123ca5a2c4e5021aa '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p>Das Verwaltungsgericht Berlin hat mit Beschluss vom 07.02.2024 (Az.: VG 14 L 513/23) die Einordnung des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) zurückgewiesen, das zwei unmittelbar nebeneinanderliegende Pflegewohngemeinschaften, die von einem Pflegedienst betreut werden, als eine stationäre Einrichtung einordnete.</p>
<p>Das Verwaltungsgericht entschied, dass es sich entgegen der Einschätzung des LAGeSo nicht um eine stationären Einrichtungen gleichgestellte Pflegeeinrichtung im Sinne von § 3 WTG handelt, sondern um zwei Pflegewohngemeinschaften im Sinne von § 5 WTG.</p>
<p>Das LAGeSo hatte angenommen, die beiden Wohngemeinschaften wären als Einheit zu sehen, da sowohl das Pflegepersonal als auch die Nutzerinnen und Nutzer und Besucher über den Hausflur beide Wohngemeinschaften frequentierten und die Türen zwischen den Wohngemeinschaften offenstehen. Es handle sich nicht um zwei Wohngemeinschaften mit jeweils 10 Plätzen, sondern um eine Pflegeeinrichtungen mit 20 Plätzen. Das Pflegepersonal werde übergreifend eingesetzt. Außerdem gebe es nur eine Umkleideeinheit für das Pflegepersonal. Die Lagerräume würden übergreifend genutzt.</p>
<p>Das Verwaltungsgericht beurteilte dies anders. Bei den beiden Wohngemeinschaften handele es sich um jeweils abgeschlossene Wohneinheiten. Zwischen den beiden Wohngemeinschaften liegt der Hausflur mit dem Treppenhaus und beide Wohneinheiten verfügten über Brandschutztüren zum Treppenhaus. Eine einheitliche Wohnsituation sei daher nicht gegeben. Die Wohnungen sind räumlich voneinander getrennt, sodass in ihnen jeweils die Führung eines eigenständigen Haushalts möglich ist. Darüber hinaus sind die Nutzerinnen und Nutzer der jeweiligen Einheit postalisch, telefonisch und faktisch getrennt erreichbar. Des Weiteren werden die Wohneinheiten finanziell, insbesondere bezüglich der Wohn- und Haushaltskosten, getrennt behandelt. Beide Wohngemeinschaften verfügen über eigene Mitgliedervereinbarungen zur Regelung der Angelegenheiten der jeweiligen WG. Dass Einkäufe gemeinsam organisiert und Gebrauchsgüter in den Lagerräumen gemeinsam gelagert werden, sei unerheblich. Auch mögliche Überschneidungen der Dienstpläne des eingesetzten Personals machten die beiden Einheiten nicht zu einer Einrichtung mit 20 Plätzen. Für jede Wohngemeinschaften werden eigene Dienstpläne aufgestellt und jede WG wird von unterschiedlichen Pflegekräften versorgt. Selbst wenn es vereinzelt zu Überschneidungen im Personalbereich kommt, führe dies nicht zu einer anderen Beurteilung. Im Übrigen habe der Gesetzgeber gerade vorgesehen, dass zwei Wohngemeinschaften in unmittelbarer räumlicher Nähe nebeneinander bestehen dürfen. Damit hatte er die teilweise bestehenden Synergie-Effekte für Anbieter und Nutzer in Kauf genommen, ohne dass dies zwingend zur Einstufung als Pflegeeinrichtung führt. Aus diesem Grund ist die festgestellte gemeinsame Nutzung eines Umkleideraums für das Personal unerheblich, zumal sich dieser Umkleideraum außerhalb der Wohnungen befindet.</p>
<p>Berlin, 19.04.2024</p>
<p>Dr. Johannes Groß</p>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pflegerechtsberater.de/2024/04/19/verwaltungsgericht-weist-einordnung-zweier-wohngemeinschaften-als-stationaere-einrichtung-zurueck/">Verwaltungsgericht weist Einordnung zweier Wohngemeinschaften als stationäre Einrichtung zurück</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pflegerechtsberater.de">Pflegerechtsberater Berlin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
